Naturpark Südsteiermark

Eckdaten

Kitzeck im Sausal ist eine von 15 Gemeinden des Naturpark Südsteiermark, welcher sich auf knapp 400 km² verteilt. Hier leben rund 50.000 Menschen – das sind mehr, als in allen anderen sechs steirischen Naturparken zusammen. Viele BewohnerInnen engagieren sich auf verschiedene Weise für den Naturpark: Sie bringen sich beispielsweise in einem der folgenden Projekte ein:

  • Kulturlandschaftsschutz (von 2017-2019 wurden ca. 7.000 Streuobstbäume im Naturpark ausgepflanzt)
  • Betrieb nachhaltiger Landwirtschaft (Naturpark-Spezialitäten-Südsteiermark)  
  • Kinderbetreuung in 14 Naturpark-Kindergärten
  • Unterricht in 13 Naturpark-Schulen

Bio… was?

Die Biodiversität, oder auch biologische Vielfalt genannt, beschreibt die Vielfalt des Lebens auf der Erde und ihre Zusammenhänge in ihrer gesamten Bandbreite und auf vielen Ebenen. So umfasst der Begriff nicht nur die Vielfalt der Arten, sondern eben auch die genetische Vielfalt innerhalb der Arten (z.B. gezüchtete Sorten) und die Vielfalt der Lebensräume und des Zusammenlebens allgemein.

 

Die Kulturlandschaft der Südsteiermark ist geprägt von der Durchmischung von Äckern mit Kürbis- und Hopfenfeldern, Grünland mit Blumen- und Streuobstwiesen, Weinbergen und Mischwald. Für diese besondere, kleinteilige Kulturlandschaft, Illyrische Mischkultur genannt, wurde der Region im Jahr 2002 das Prädikat Naturpark verliehen. Jedoch nehmen beispielsweise die Flächen mit artenreichen Streuobstwiesen im Naturpark, sowie auch in ganz Europa, ab.

 

Regionalität stärkt Lebensräume

Das Überleben vieler Arten hängt direkt mit dem Erhalt ihrer Lebensräume zusammen. Durch den Kauf regionaler Produkte kann die Wertschöpfung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen gestärkt und somit der Erhalt von gefährdeten, aber sehr artenreichen Kulturlandschaftselementen, wie die der Streuobstwiesen oder Blumenwiesen, gesichert werden. Auch der Mensch ist auf die Natur mit intakten Lebensräumen angewiesen, zum Beispiel in Form der Ökosystemdienstleistungen mit dem Boden als Wasserfilter, Bienen als Bestäuber oder Auen als Hochwasserschutz.

 

Weitere Infos:

http://www.naturpark-suedsteiermark.at